Gosau: Rohringer-Brüder auf Skitechnik-Kurs
Skibergsteiger trainierten am Kitzsteinhorn
Ein Teil des Österreichischen Nationalkaders der Skibergsteiger war am vergangenen Wochenende zu einem speziellen Skitechnik- Trainingslager am Kitzsteinhorn unterwegs. Denn bei Tourenski- Rennen zählt nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Abfahrt. Am Start auch die Rohringer Brüder aus Gosau.
Völlig neue Sichtweisen
Um den speziellen Inhalt des Camps zu vermitteln lud man sich externe Hilfe ein: Der Oberösterreichische Skitrainer Gerold Posch brachte völlig neue Sichtweisen ein. Basics und Spezialtipps fanden den Eingang bei Speedabfahrten und Übungsfahrten im freien Skigelände. Wichtig ist bei den Skibergsteigern nämlich, nach den Anstiegen möglichst kraftsparend und schnell wieder nach unten zu kommen. Anders als beim alpinen Skilauf ist beim Skibergsteigen die Abfahrt nur Teil eines gesamten Ablaufs.
Denn zuerst gilt es, mehrere Anstiege zu meistern, dazu sogar Tragepassagen auf denen die Ski am Rucksack montiert werden. Mit dieser Anstrengung bereits in den Oberschenkeln, ist eine Abfahrt ungleich schwieriger zu meistern als frisch ausgerastet. Eine gute Technik ist damit für die Tourengeher also enorm wichtig, um sich die Kräfte auf der Abfahrt einteilen zu können. Wunderbar verstanden sich mit dem Trainer schon alleine wegen der Herkunft die beiden Oberösterreichischen Teilnehmer am Kurs, die Gosauer Brüder Daniel und Thomas Rohringer. Beide profitierten als Kaderneulinge enorm vom Kurs und sind begierig, die Tipps in den ersten Umzusetzen.
Erkenntnis nach den drei Tagen am Kitz
Österreichische Tradition ist es, gut Ski zu fahren...das gilt auch im Skibergsteigen. Und da ist im internationalen Vergleich für die rot-weiß-rote Mannschaft einiges zu holen. Die erste Gelegenheit dazu findet sich übrigens in genau einem Monat beim Weltcup- Auftakt im italienischen Aosta- Tal.
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