Vöcklabruck: Dürnauer Kreuzungsprojekt schafft mehr Sicherheit
Verkehr: Verkehrsberuhigung Dürnau - Kreuzungen als Plätze gestalten - Stadtrat Hindinger drängt auf rasche Umsetzung
Innovative Verkehrspolitik aus Vöcklabruck
Zwei Kreuzungen in der Dürnau werden als Plätze gestaltet beim Dorfbrunnen (Dürnauer Straße/E-Werkstraße) und bei der Trafik "Eschbach" (Dürnauer Straße/Roth- bzw. Anzengruberstraße). Die verschiedenen Funktionen des öffentlichen Raumes wie Einkauf, Treffpunkt und eben Verkehrsweg werden dabei berücksichtigt. Wichtig ist dabei die Einbeziehung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger und Betriebe. Aufgrund des Modellcharakters konnte Hindinger eine Landesförderung für die Kosten der Bürgerbeteiligung im Ausmaß von 7500 Euro erreichen. "Vöcklabruck ist damit die erste Stadt in Oberösterreich, die "Shared Space" durchführt. Ein weiteres Beispiel für unsere innovative Verkehrspolitik in den letzten Jahren", betont Hindinger. Der Stadtrat drängt nun auf eine rasche Umsetzung. "Den Anrainerinnen und Anrainern der Dürnauer Straße werden seit zwei Jahren Maßnahmen versprochen. 2009 muss es nun zur Umsetzung kommen", bekräftigt Hindinger.
Vorbild Holland
Das "Shared Space"-Modell führt, wie die Erfahrung aus den Niederlanden zeigt, zu mehr Sicherheit. Unfälle gehen zurück, und obwohl die Autos langsamer fahren - die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 28 km/h - kommen sie schneller voran, weil Staus vermieden werden. Zur erhöhten Sicherheit kommen noch die positiven Umweltaspekte dazu. Staub, Kohlendioxid und Lärm werden rund um die Hälfte reduziert. "Shared Space" kann aber nur gelingen, wenn die betroffene Bevölkerung miteinbezogen wird.
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