Salzkammergut: Schluss mit dem unangenehmen Geruch
Ratgeber: Tipps gegen das lästige Schwitzen
Schweiß ist eigentlich geruchlos. Es ist ein Bakterium, das für den unangenehmen Schweißgeruch sorgt: „Corynebacterium jeikeium" ernährt sich von Fettsäuren auf der Haut - seine Abfallstoffe lassen unseren Schweiß müffeln.
Was hilft eigentlich?
Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 70 Prozent der Österreicher täglich mit Deodorants gegen lästigen Schweißgeruch vorgehen. Frauen benutzen Deos noch etwas häufiger als Männer. Die meisten Deos wirken, indem sie die Schweißdrüsen verengen, Parfümstoffe überdecken den Schweißgeruch. Für das Verengen der Schweißdrüsen sind Aluminiumsalze verantwortlich, die in fast allen Deos enthalten sind. Wer darauf empfindlich reagiert, kann auf Naturkosmetika zurückgreifen. Außerdem sollte ein Deodorant immer nur auf trockene Haut aufgetragen werden, so wird die empfindliche Achselhaut geschont.
Für stark schwitzende Menschen kann eine Achselhaarrasur sinnvoll sein, denn dadurch haben die Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind, weniger Fläche auf der sie sich aufhalten können.
Salbei hemmt Schweißproduktion
Auch die Naturmedizin kann helfen: Die Heilpflanze Salbei hat den Ruf, die Schweißproduktion zu hemmen. Für einen Tee werden ein Teelöffel Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Danach wird der Tee abgeseiht. Dosis: dreimal täglich eine Tasse.
Für übermäßig stark schwitzende Menschen, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Sie reichen vom Absaugen der Schweißdrüsen über eine Behandlung mit dem Nervengift Botulinumtoxin - auch bekannt als Botox - bis hin zu einer Durchtrennung des Symphatikusnerven. Der behandelnde Arzt kann dazu Auskünfte geben.
Schweißfüße vermeiden
Nicht nur an den Achseln schwitzen wir vermehrt, auch an den Füßen befinden sich viele Schweißdrüsen. Um Schweißfüße zu vermeiden ist ordentliche Fußpflege der allererste Schritt. Waschen mit kaltem Wasser und anschließendes Eincremen empfiehlt sich hier. Außerdem ist barfuß laufen gut für unsere Füße. Ansonsten empfehlen sich Baumwollsocken und atmungsaktive Schuhe. Auch spezielle Einlegesohlen mit Aktivkohle können die Gerüche teilweise kompensieren.
Eichenrinde-Fußbad
Sinnvoll können auch Fußbäder mit Eichenrinde sein. Eichenrinde ist in der Apotheke erhältlich. Für ein Fußbad werden zwei Esslöffel Eichenrinde mit einem Liter kaltem Wasser übergossen. Der Ansatz wird fünf Minuten gekocht, dann zehn Minuten ziehen gelassen und anschließen abgeseiht. Die Mischung kommt dann mit zusätzlichem Wasser ins Fußbad. Über die Dauer von drei bis vier Wochen soll einmal täglich ein solches Fußbad angewendet werden.
Das Fußbad färbt zwar die Haut, kann aber helfen, denn die Gerbstoffe der Rinde reagieren mit dem Eiweiß der Haut, bilden unlösliche Verbindungen, die die Haut verdichten, austrocknen und verhindern dass Keime eindringen. Wer unter extremen Fußgeruch leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, um mit ihm über medizinische Maßnahmen zu sprechen.
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Leserkommentare
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...und es gibt noch eine Alternative OHNE EINGRIFF IN DEN KÖRPER. Nach 25 Jahren Leidensgeschichte mit Achselschweiss habe ich das laulas-Unterhemd entwickelt. Es saugt den Achselschweiss auf bevor er als dunkler Fleck auf Hemd oder Bluse erscheint. So kann der Schweiss natürlich laufen und seine wichtige Funktion der Kühlung ausführen.
#1 Gerhard Goss am Donnerstag, 30. Juli 2009, 23:43