Vöcklabruck: Nach der Massenkarambolage auf der A1
Rotes Kreuz bedankt sich für großartige Zusammenarbeit und grandiose Unterstützung aus der Wirtschaft
Danach ist davor!
Aber gerade jetzt, wo der Großeinsatz schon einige Tage zurückliegt, nützt das Rote Kreuz unter dem Leitsatz "danach ist davor" die Zeit, um zu evaluieren und sich mit dem Einsatz konstruktiv-kritisch auseinander zu setzen.
Rückblick für die Zukunft
"So wie in den Medien berichtet, haben die Einsatzkräfte sehr gute Arbeit geleistet und erhielten für ihr großes Engagement großes Lob. Allerdings ist es wichtig, nochmals den Einsatz "Revue passieren" zu lassen, um etwaige Optimierungen zu finden, den Patienten und Patientinnen in ähnlichen Anlässen wieder so zuverlässig und gut zur Seite stehen zu können. Festzuhalten gilt, dass der Einsatz im März auf der A1 (Massenkarambolage auf der A1: www.im-salzkammergut.at berichtete) nur durch die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Mithilfe der Sanitäter und Sanitäterinnen aus dem Bezirk, und aus den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg gelingen konnte.", so Mark Fraunbaum, vom RK S 5 Bezirksrettungskommando in Vöcklabruck, und fährt fort "um auch weiterhin auf die Mitarbeiter zählen zu können, möchte sich das Rote Kreuz bei allen Arbeitgebern für ihr Verständnis bedanken. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass Arbeitnehmer während der Dienstzeit in einen Einsatz für den Rettungsdienst gehen können. Auch viele Ärzte aus den Bezirk halfen mit, um die Verletzten so rasch wie möglich zu versorgen."
Von der Wirtschaft unterstützt
"Außerdem sei der Bäckerei Trückl - Lenzing - und der Stadtgemeinde Vöcklabruck gedankt, die mitgeholfen haben, damit sich die Rettungskräfte nach dem Einsatz noch stärken konnten. Von der Firma Wintereder/Stern Hafferl wurde ein Autobus für den Abtransport der Unverletzten mit Chauffeur bereit gestellt." so die Helfer.
Eingespieltes Team in Ausnahmesituationen
"Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass uns die Massenkarambolage gezeigt hat, wie gut die Einsatzorganisationen, nicht nur im Alltag, sondern auch in solchen Ausnahmesituationen untereinander zusammenarbeiten. Deshalb möchte sich das Rote Kreuz für die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch bei der Autobahnstraßenmeisterei Seewalchen bedanken." bilanziert Mark Fraunbaum vom Roten Kreuz in Vöcklabruck, heute, einige Wochen nach der Massenkarambolage auf der A1.
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